Weinender Junge - Was hilft gegen Blähungen bei Kindern - Bauchmerzen vermeiden

Der Pups sitzt quer? Verdauungsbeschwerden erkennen und lindern

Einleitung

Blähungen, Flatulenzen, Pupse, Furz oder Darmwinde. Jeder nennt es anders, aber sie können gelegentlich ganz schön stinken und besonders bei Kindern sehr unangenehm sein und ihnen Schmerzen und Unwohlsein bereiten. Die Natur hält bei gewöhnlichen Magen-Darm-Beschwerden eine Menge nützlicher Helfer bereit. 

Auslöser für Verdauungsbeschwerden

Die Auslöser für Bauchschmerzen, Krämpfe und Blähungen können vielfältig sein. Vielleicht hat dein Kind einfach nur zu viel Luft geschluckt oder zu hastig gegessen, vielleicht auch stark blähende Lebensmittel zu sich genommen wie Zwiebeln, Kohl oder ballaststoffreiche Produkte, die der Verdauungstrakt nicht gewohnt ist. Auch kohlensäurehaltige Getränke können zu Blähungen beitragen, genauso aber auch Angst- oder Stress.

Hilfreiche Ansätze bei Problemen mit der Verdauung

Hier geben wir Euch einige Tipps um euren Kindern bei Blähungen zu helfen oder diese zu vermeiden:

  1. Ändern der Ernährung: Wenn du dein Kind noch stillst, kann es an deiner Ernährung liegen. Sicher vermeidest Du bereits Lebensmittel wie Kohl, Brokkoli oder Bohnen, die für ihre Blähende Wirkung bekannt sind. Aber wusstest Du, dass auch eine schnöde Salatgurke oder Sahne stark blähend wirken können? Um herauszufinden, ob das die Blähungen deines Kindes verursacht, kannst du diese Lebensmittel einfach einmal weglassen. 
  2. Vermeidung von Luftschlucken: Beim Füttern solltest du darauf achten, dass dein Baby nicht zu viel Luft schluckt. Eine langsamere Fütterung, vielleicht ein kleineres Loch am Fläschchen und das Pausieren, für ein Bäuerchen, können helfen, die Menge an Luft, die euer Baby schluckt, zu reduzieren. Gleiches gilt auch für ältere Kinder. Sie sollten in Ruhe essen ohne Stress und die Nahrung dabei ordentlich kauen.
  3. Bauchmassage: Eine sanfte Bauchmassage kann helfen, Gasblasen zu lösen und das Kind zu beruhigen. Die Massage sollte im Uhrzeigersinn durchgeführt werden, um den Verdauungstrakt zu stimulieren. Das hilft häufig bei Babys und noch sehr kleinen Kindern.
  4. Warme Kompressen: Eine warme Kompresse oder Wärmflasche auf dem Bauch kann helfen, die Muskeln zu entspannen und die Verdauung zu erleichtern. Achtet aber darauf, dass es nicht zu heiß wird, da das unangenehm für euer Kind sein kann. Legt zum Beispiel einfach ein Handtuch zwischen Wärmflasche und Bauch. 
  5. Bewegung: Bewegung kann helfen, Blähungen zu lösen. Ein Spaziergang, einige Purzelbäume oder eine Kerze lösen die Luft im Bauch.
  6. Pflanzliche Hilfsmittel: Anis, Kümmel oder Fenchel und Kamille sind bewährte Heilkräuter, die durch die enthaltenen ätherischen Öle eine krampflösende, anregende Wirkung auf die Verdauung haben und sich ideal ergänzen. Gerade bei Babys und Kleinkindern hat sich der Einsatz der pflanzlichen Mittel bewährt: Fenchel, Kümmel, Kamille und Anis sind in der Babypflege sehr beliebt und werden auch gern von Hebammen und Kinderärzten empfohlen.
  7. Gemeinsame Zeit: Manchmal hilft es deinem Kind auch bereits ein wenig zu kuscheln, eine Geschichte vorgelesen zu bekommen oder die Lieblingslieder zu hören. 

Wenn die Blähungen, Bauchschmerzen und Krämpfe deines Kindes anhalten oder von anderen Symptomen wie Durchfall oder Erbrechen begleitet werden, solltet ihr unbedingt einen Arzt aufsuchen, um sicherzustellen, dass keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme vorliegen. Hier kann es auch helfen ein Tagebuch zu führen, was wann gegessen wurde und wann die Beschwerden genau auftreten. So kann der Arzt auch am besten erste Hinweise erhalten, ob eventuell Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorliegen. 

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